Bexio-Buchhaltung auch ZKB kompatibel

Bei dem Rapperswiler Startup Bexio geht es gerade Schlag auf Schlag. Nachdem es in den letzten Monaten bereits die Anbindung ihrer Buchhaltungs-Software an das E-Banking von UBS und Postfinance verkündet hat, liegt jetzt die Schnittstelle zum E-Banking der Zürcher Kantonalbank (ZKB) vor. Wie Bexio mitteilt, entfalle mit der Software nun auch für ZKB-Kunden das doppelte Erfassen von Zahlungen in Buchhaltung und E-Banking. Sie können seit heute beispielsweise Zahlungsaufträge direkt aus der Buchhaltungs-Software ans E-Banking übermittelt. Damit soll auch das mühsame Abgleichen von Debitoren und Kreditoren mit Gutschriften und Belastungen auf dem Bankkonto automatisch möglich sein.

Und die Schnittstelle scheint zu überzeugen. Hatten Anfang März 1000 Bankkunden die Schnittstelle zwischen Buchhaltung und dem Online-Banking der UBS und Postfinance genutzt, sind es inzwischen 1500 Bankkunden, wie Pressesprecherin Silja Hänggi zu inside-channels.ch sagte. Auch sonst scheint es rund zu laufen bei den Rapperswilern. Denn laut Hänggi sind seit September 2015 zehn neu Stelle geschaffen worden. So würden aktuell 40 Mitarbeiter bei Bexio arbeiten. Zudem habe sich die Anzahl Nutzer der KMU-Buchhaltungssoftware um 1000 auf 5000 erhöht. Schliesslich bestätigte die Sprecherin, dass demnächst die Schnittstellen zum Banking von Credit Suisse und Raiffeisen folgen werden. Kürzlich hat die Bank Valiant unter dem Namen BusinessNet eine ähnliche Lösung lanciert. (vri)