Stimmerkennung als Alternative in Authentisierungs-Verfahren

Der Zürcher IT-Dienstleister ti&m will Voice-Biometrie als zusätzliche Methode für die Authentisierung einsetzen. Die Technologie für Voice-Biometrie stammt vom interessanten russisch-zürcherischen Startup Spitch.
 
Viele Banken setzen heute SMS und Ad-Hoc-PIN als zweiten Faktor in 2-Weg-Authentisierungs-Verfahren ein. SMS werden aber zunehmend als unsicher eingeschätzt. Spitch schlägt nun vor, als Alternative zu Fingerprint oder SMS Voice-biometrische Verfahren einzusetzen. ti&m wird das Verfahren als in die Security Suite einfügen, schreibt Spitch in einer Mitteilung.
 
Forschung zum Thema Spracherkennung und Voice Biometrie wird an der Universität Zürich im Phonetics Lab von Professor Volker Dellwo betrieben. Dies sei mit ein Grund, warum sich Spitch in Zürich angesiedelt hat, so DACH-Chef Jürg Schleier zu inside-it.ch.
 
Doch Spitch ist beileibe nicht der einzige Player im Markt für Spracherkennungstechnologien. So will Swisscom seine Hotline mit "SLT" (Spoken Language Technology) verbessern. Swisscom setzt im Projekt "Voiceprint" Technologie der israelischen Firma Nice ein. (hc)