Datenschutztag 2017: Kameras, Passwörter, Apps

Der Internationale Datenschutztag wird auf Initiative des Europarates seit 2007 jedes Jahr am 28. Januar europaweit und auch in Übersee ausgerichtet. Anlässlich des diesjährigen Tages haben Datenschutzbeauftragte Mitteilungen publiziert.
 
Videoüberwachung werde gern zu einem Allheilmittel hochstilisiert, schreibt der Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) in einer Mitteilung vom Freitag. Wer Menschen aber so aufnimmt, dass sie erkennbar sind, brauche dazu einen guten Grund und müsse sich an gewisse Regeln halten. Dies gelte auch beim Einsatz von Drohnen oder Dashcams.
 
Man könne sich wehren und vom Betreiber der Viedoanlage die Löschung der Bilder verlangen. Bringt das Gespräch keine Lösung, können die Betroffenen Zivilklage einreichen. Umfassende Informationen sind auf der Homepage des EDÖB zu finden.
 
Einen anderen Fokus legt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich. Er betont, wie wichtig es ist, die eigenen elektronischen Daten besser zu schützen. Lanciert wurden deshalb eine neue App, ein Passwortcheck, Datenschutzlexika und YouTube-Videos. Die Features finden sich auf der Webpräsenz des Datenschutzbeauftragten des Kantons. (sda/ts)