Schweizer Dropbox-Konkurrent Bloosite legt Backup-Appliances vor

Eine der diversen Schweizer Dropbox-Alternativen, die in Kloten ansässige Bloosite, ergänzt ihr cloudbasiertes Backup-Angebot um zwei vor Ort in den Unternehmen installierten Appliances. Adressiert werden damit Kunden, deren Daten das Unternehmen nicht verlassen dürfen, oder Anwendungen in einer hybriden Backup-Umgebung, heisst es in einer Mitteilung.
 
Die Erweiterungen heissen "BlooSafe Server" und "BlooSafe Proxy" und die dazu nötige Hardware muss gekauft werden, wie Bloosite-CEO Patrick Roth auf Anfrage erklärt. Was das kostet, wollte er allerdings derzeit noch nicht sagen.
 
Im Resultat soll mit den Appliances eine konsequente Trennung zwischen Management- und Daten-Ebene erreicht werden. So sollen Daten und Datenströme im firmeninternen Umfeld bleiben, aber trotzdem durch einen externen Service-Provider über das BlooSafe-Portal genannte Tool verwaltet und überwacht werden können. Dabei handelt es sich laut Roth aber um ein Kontroll- respektive Alarminstrument, dass zu keiner Zeit Zugriff auf die Daten hat.
 
Laut Bloosite spielt es keine Rolle, wo die beiden Appliances eingesetzt werden. Sie würden sich für die Datensicherung in kleinen NAS-Umgebungen ohne Server im LAN genauso eignen wie in grossen VMware- und Hyper-V-Installationen.
 
"BlooSafe Proxy" wird als reines Managementwerkzeug vorgestellt, dass "data-less" funktioniert und beim Kunden installiert ist. "BlooSafe Server" hingegen liefert einen Datenspeicher als privaten Datensicherungs- und Recovery-Server mit. Versprochen wird mit dieser, dem Backup-Server vorgelagerten Appliance, das lokale Data-Restore selbst von mehreren Terabytes zu beschleunigen. (vri)