Warum Swisscom eine Million neue SIM-Karten verschenkt

Aktuell versendet Swisscom vielen Kunden ein SMS: "Sie erhalten in diesen Tagen eine neue SIM per Post". Offenbar erläutert der angegebene Link nicht genau, warum dies geschieht. Auf der Redaktion trafen Meldungen ein, dieser Ersatz stehe im Zusammenhang mit dem grossen, kürzlich bekanntgegebenen Datenleck.
 
Wir hielten dies für wenig wahrscheinlich, aber wollten es genauer wissen: "Gibt es einen Zusammenhang zum Datenleck von Anfangs Februar oder einem andern Security-Vorfall mit diesen SIM-Karten beziehungsweise beim Lieferanten derselben? Falls ja, was ist der wesentliche Unterschied aus Security-Sicht?"
 
"Der Austausch der SIM-Karten hat keinen Zusammenhang mit dem Datenvorfall, den wir letzte Woche kommuniziert haben", antwortet Swisscom-Sprecherin Annina Merk.
 
"Swisscom verschickt bis Herbst 2018 etappenweise über eine Million SIM-Karten der neusten Generation - wie wir im September 2017 kommuniziert haben". Man schreibe aktuell Kunden in Zürich an.
 
Es gehe beim Umtausch, der freiwillig ist, um Mobile-ID-fähige SIM-Karten. Mit diesen kann man sich bei Webseiten ohne Passwort einloggen. Das Handy funktioniere aber auch ohne diese neue SIM-Karte, so die Swisscom-Sprecherin. (mag)