Was auf der "digitalen Agenda" von Schweizer Firmen steht

Welches sind die wichtigste Elemente ihrer bestehenden oder geplanten digitalen Agenda? (Quelle: DXC Technology)
Was erhoffen sich Schweizer Unternehmen von der Digitalisierung? Und wo liegen die Stolpersteine auf dem Weg dorthin? Diesen Fragen ist der IT-Dienstleister DXC mit der Studie "Digitale Agenda 2020" nachgegangen.
 
Die fünf wichtigsten Ziele sind laut den Studienergebnissen digitale Sicherheit, Automation, Daten-Analyse, neue Kundenerlebnisse sowie die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden inklusive dem Aufbau einer Kultur, die die digitale Transformation vorantreibt.
 
Von den befragten Managern gaben zwar mehr als die Hälfte an, dass ihre Mitarbeiter gute Ideen für Digitalisierungsprojekte beisteuern. Gleichzeitig aber sagten fast 60 Prozent der Firmen, dass die traditionelle Firmenkultur die digitale Transformation ausbremse. Eine Mehrheit gab daneben an, dass sich die Zusammenarbeit über die klassischen Abteilungsgrenzen hinweg schwierig gestalte. Nur elf Prozent attestierten ihrem eigenen Unternehmen einen exzellenten Reifegrad, was die Möglichkeit anbelange, in einem kreativen Umfeld Ideen für neue Produkte zu entwickeln, schreibt DXC Schweiz.
 
Um Hürden abzubauen, die im Zusammenhang mit der klassischen Unternehmensstruktur bestehen, biete sich die Option, eine spezielle Task Force zu bilden. Diese könne sich auf das schnelle Prototyping konzentrieren konzentrieren, so die Mitteilung. Etwa zehn Prozent der Befragten gab an, separate Abteilungen für Digitalisierungsprojekte geschaffen zu haben. 64 Prozent hingegen gaben an, noch Nachholbedarf beim Einsatz solcher Projektstrategien zu haben. Dennoch erhoffen sich 70 Prozent der Manager, in den nächsten zwei bis drei Jahren mit digitalen Geschäftsmodellen neue Einnahmequellen erschliessen zu können.
 
Für die Studie "Digitale Agenda 2020" hat DXC im Juli 2017 von einem Marktforschungsinstitut in der Schweiz 100 Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis bei der digitalen Transformation befragt. Sie stammten aus den Branchen Industrie, Transport & Verkehr, Telekom, Bauwesen, Gross- und Einzelhandel, Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Finanzdienstleistungsbereich. (kjo)