Intel hat sein Bug-Bounty-Program ausgebaut

Um Bugs und Sicherheitslücken schneller als bisher aufzuspüren, verspricht Intel in seinem nun erweiterten Bug-Bounty-Programm höhere Prämien. Ausserdem wird der Kreis der Beteiligten ausgeweitet, wie es in einem Blog-Beitrag heisst.
 
Konkret gibt es nicht mehr nur 30'000 sondern 100'000 Dollar für die Entdeckung einer allgemeinen Sicherheitslücke. Wer gravierende Angriffsmöglichkeiten meldet, soll mit einer Belohnung von bis zu 250'000 Dollar rechnen können. Zudem ist nun keine Einladung mehr nötig, um an dem Programm teilnehmen zu dürfen.
 
Dass Intel für sein im März 2017 gestartetes Bug-Bounty-Programm nun deutlich mehr Geld in die Hand nimmt und den Kreis potentieller Helfer öffnet, wird allgemein in den Medien als PR-Kampagne gelesen. Es gelte das CPU-Gate mit den Bugs Meltdown und Spectre in den Griff zu bekommen. Wer für Intel Spürhund spielen will, erfährt hier die Details. (vri)