Wisekey-Chips in einer Milliarde Devices

Der Genfer Security-Spezialist Wisekey hat unter anderem auch eine Halbleitersparte, in der Security-Chips für Internet-of-Things-Geräte konzipiert werden. Anlässlich der Lancierung eines neuen Modells eines solchen Mikroprozessors (VaultIC407) meldet Wisekey nun, dass weltweit bereits über eine Milliarde Chips der VaultC-Familie in IoT-Devices eingebaut worden sei. Dies in vielen Beriechen von Smartcards über Drohnen, Handys, smarten Glühbirnen oder Servern bis zu Sensoren in "Smart Citys".
 
Die VaultC-Chips sind laut Wisekey mit vielen Funktionen zur Sicherung von gespeicherten Daten, kryptographischen Berechnungen und digitalen Signaturen ausgestattet. Ausserdem sei es unmöglich, dass andere als die vorgesehene Software darauf zugreifen könne, und es sind Sensoren und andere Mechanismen eingebaut, die auch physische Manipulationen verunmöglichen sollen.
 
Die Genfer sind selten um grosse Worte verlegen und behaupten, dass die CPU-Schwachstellen "Spectre" und "Meltdown" gar kein Problem darstellen würden, wenn seine Chips die betroffenen CPUs sichern würden. (hjm)