Neuer Beschäftigungsrekord in der Schweizer IT-Branche

Laut dem neusten Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik haben im letzten Quartal 2017 insgesamt 102'544 Personen in der Wirtschaftsabteilung Informationstechnologie und Informationsdienstleitungen gearbeitet. 77'309 davon hatten eine Vollzeitstelle, 25'235 eine Teilzeitstelle. Beides sind neue Rekordwerte, seit diese Statistik Anfang der 90er-Jahre erstmals erstellt wurde.
 
Entsprechend hat damit auch die Zahl der Vollzeitäquivalente, welche die Branche anbietet, mit 89'100 einen neuen Rekordwert erreicht. Das sind 2800 Vollzeitäquivalente mehr als im Quartal davor und 3000 mehr als vor einem Jahr.
 
Die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich ist laut der Bundesstatistik zuletzt zwischen Anfang 2011 und Anfang 2014 deutlich gestiegen. Seither stagnierte die Zahl der Vollzeitäquivalente jeweils zwischen etwa 85'000 und 86'600.
 
Trotz aller Unkenrufe bezüglich Personalabbau hat in der amtlichen Statistik übrigens auch die Zahl der Beschäftigten im Bereich Telekommunikation mit 28'000 Vollzeitäquivalenten im dritten und vierten Quartal 2017 einen neuen Höchststand erreicht.
 
Die Wirtschaftsabteilung Informationstechnologie und Informationsdienstleitungen deckt sich in etwa mit der landläufigen Vorstellung der IT-Branche in der Schweiz, von Herstellern über Dienstleister und Softwareentwickler bis zu VARs. Nicht inbegriffen sind Leute von Unternehmen, die zwar auch IT-Dienstleistungen erbringen, aber hauptsächlich in einer anderen Branche tätig sind, zum Beispiel Buchprüfung oder Unternehmensberatung.
 
Nicht verwechseln sollte man diese Beschäftigtenstatistik zudem mit der Zahl der Berufstätigen mit einem Informatikjob, die wesentlich höher liegt. (hjm)