Ein kleiner Blick in die Zukunft von Jira

Jira bleibt nicht stehen. Nun hat Atlassian in einem Blogpost einen "Blick in die Zukunft" publiziert, wie der Hersteller es nennt.
 
Aber Achtung: Vorläufig geht es um die Jira-Cloud-Angebote, nicht um die Server-Variante. Und es geht primär um ein neues User-Interface, welches in ersten Zügen am Atlassian Summit letzten Mai in Barcelona vorgestellt worden war. "Das Jira User Interface ist mittlerweile etwas altbacken", anerkennt auch Martin Wulff, CEO des Atlassian-Platin-Partners Bitvoodoo, auf Anfrage. Atlassian gibt selbst zu, das Design habe viele User verwirrt und sei überladen. Zudem passe sich Jira Issues für experimentierfreudige Teams in Sachen Zusammenarbeit "zu langsam" an.
 
Nun rufen Design-Änderungen traditionell emotionale Reaktionen hervor, oder anders formuliert: Das kann auch ins Auge gehen.
 
Wohl deswegen testet Atlassian die Issue-Designänderungen vorerst mit einigen Kunden. Der Anspruch ans Redesign ist, dass der Jira-User künftig das Wesentliche besser im Auge habe und verteilte Infos und der Kontext rascher zugänglich seien.
 
Alles wird besser und effizienter, aber nur für die Cloud-Version? Diese wird laut der Zürcher Bitvoodoo primär von kleineren Firmen genutzt.
 
Was ist mit der Server-Lösung, welche grössere Firmen einsetzen? Termine scheint Atlassian nach wie vor keine zu publizieren, das zeigt ein öffentlicher Thread der Community zu genau dem Thema.
 
Auch inoffiziell gebe es keinen Termin, sagt Bitvoodoo-Chef Wulff. Aber "wir gehen stark davon aus, dass auch die Server-Variante das neue User Interface bekommen wird". (mag)