ETH-Rat schafft sieben zusätzliche Informatik-Professuren

Der ETH-Rat unterstützt den Aktionsplan Digitalisierung des Bundesrats, indem er die Informatik stärkt. Unter anderem sollen sieben zusätzliche Professuren geschaffen werden.
 
Die neuen IT-Lehrstühle an der ETH Zürich und der EPFL ergänzten die bereits geplanten neuen Professuren in Informatik an den beiden Hochschulen. Diese könne man nicht genau beziffern, da sie auch von Faktoren wie Rücktritten abhängten, so Gian-Andri Casutt, Kommunikationsleiter des ETH-Rates, auf Nachfrage von inside-it.ch. Mit den neuen Professuren stärke der ETH-Bereich seine Rolle als "Lokomotive der Digitalisierung" in der Schweiz.
 
Mit einer zweiten Massnahme will der ETH-Rat die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie stärken. So soll ein Netzwerk von Zentren für den Technologietransfer für digitale Produktionsverfahren aufgebaut werden. Das sogenannte Advanced Manufacturing, das zum Beispiel den 3D-Druck beinhaltet, ist eines der vier strategischen Fokusthemen des ETH-Bereichs. Dabei sollen die Forschungsanstalten PSI und Empa eine besondere Rolle einnehmen.
 
In den Jahren 2019 und 2020 werden insgesamt 29 Millionen Franken in diese Massnahmen investiert. (sda/ts)