Trotz Cloud: Abacus verkauft so viele Lizenzen wie nie

Der St. Galler Business-Software-Hersteller Abacus hat ein offenbar gutes Jahr hinter sich. Der Gesamtumsatz stieg um 12,3 Prozent, teilt der Hersteller mit. Absolute Zahlen nennt Abacus nicht. Wir schätzen, dass der grösste Schweizer KMU-Software-Hersteller gegen 70 Millionen Franken Umsatz machte.
 
Man habe in allen Applikationsbereichen Zuwachs erzielt, heisst es aus St. Gallen. Man verkaufte 2200 neue Programm-Abos aus einer Cloud (+ 30 Prozent). Und die Zahl der User, die die Apps für Mitarbeitende benützen, vervierfachte sich 2017 von 5000 auf 20'000.
 
Erstaunlicherweise hat Abacus aber auch mehr als ein Drittel (+ 38 Prozent) mehr klassische Programmlizenzen verkauft als vor einem Jahr. Die 4500 neu verkauften Module seien ein Rekordhoch seit dem Jahrtausendwechsel, als der "Millenium-Bug", die Kunden in Scharen zu den ERP-Herstellern trieb. (hc)
 
(Interessenbindung: Abacus ist ein wichtiger Werbekunde unseres Verlags. Manche Mitbewerber aber auch.)