Das sind die Gewinner des "Swiss Fintech Awards 2018"

Sie holten sich einen "Swiss Fintech Awards".
Gestern Abend wurden im Dolder Grand in Zürich die "Swiss Fintech Awards 2018" vergeben. Von über 70 eingereichten Bewerbungen erreichten zehn Fintechs die Finalrunde. Eine Prämierung gab es für drei Unternehmen und zwar in den Kategorien: "Early Stage Startup of the Year", "Growth Stage Startup of the Year" sowie "Fintech Influencer of the Year".
 
Die Rubrik Early Stage Startup des Jahres umfasst Fintechs mit Schweiz-Bezug, die weniger als zwei Jahre alt sind oder weniger als 2,5 Millionen Franken an Funding aufweisen. Die Growth-Kategorie adressiert Fintechs, die diese Grenze überschreiten. Der Award "Early Stage Startup of the Year" ging an Proxeus. Das Startup bezeichnet sich selbst als "Wordpress für die Blockchain", jeder könne mit der Technologie einen Smart Contract aufsetzen und eigene Blockchain-Applikationen schaffen.
 
"Growth Stage Startup of the Year" darf sich Loanboox nennen, eine Schweizer Geld- und Kapitalmarkt-Plattform für öffentlich-rechtliche Kreditnehmer und institutionelle Kapitalgeber. Loanboox ist von der Schweiz aus gestartet und hat mit der europäischen Expansion bereits begonnen. "Ihr Wachstum ist phänomenal", kommentiert die Jury.
 
Als dritter Gewinner wurde die Crypto Valley Association (CVA) gekürt, die die Rubrik "Fintech Influencer of the Year" für sich entschied. Der Anfang 2017 gegründete Verein, hat sich die Förderung der Entwicklung und Verbreitung von kryptographischen Technologien, Blockchain und anderen Distributed-Ledger-Technologien zum Ziel gesetzt. Die CVA unterstützt Startups und andere Unternehmen in Zug. Unter den zahlreichen Influencern in der Crypto-Welt gebe es einen Anwärter, der das Crypto Valley auf die globale Bühne gebracht habe, und zwar die CVA, so das Urteil der Jury.
 
Organisiert werden die Swiss Fintech Awards vom 'Finanz und Wirtschaft Forum'. Beteiligt sind neben dem Knowledge-Partner Accenture, 20 ausgewiesene Fintech-Experten, die als Jury fungieren, sowie fünf Gönnerbanken, die das diesjährige Preisgeld von 38'000 Franken beigesteuert haben. In diesem Jahr haben sich laut der Mitteilung 70 Fintechs um eine Auszeichnung bemüht. (kjo)