Appway kommt nun auch in Liechtenstein zum Zuge

LGT, die Private Banking und Asset Management Gruppe des Fürstenhauses von Liechtenstein, hat sich für die Digitalisierung ihrer globalen Customer-Lifecycle-Management-Prozesse für Appway entschieden. Das teilt das Zürcher Unternehmen mit, das soeben erst einen an den WealthBriefing Swiss Awards 2018 eingeheimst hat. Und genau in diesem Bereich setzt auch LGT auf die Digital Banking Platform von Appway.
 
Die Bank will mit dem soeben gestarteten Projekt "ihre operativen und kundenorientierten Prozesse in allen Phasen des Kundenlebenszyklus" digitalisieren. Das reiche vom "Prospecting und Customer Onboarding über den Support bis hin zum Offboarding", wie es heisst. In der ersten Phase führe LGT seit diesem April einen optimierten Onboarding-Prozess für alle Neukunden am Hauptsitz in Liechtenstein sowie an den Private-Banking-Standorten in der Schweiz, Österreich, Singapur und Hongkong ein.
 
Man erhoffe sich die Kundenbetreuung aber nicht nur während des Onboarding-Prozesses zu verbessern, sondern auch bei allen nachfolgenden Kundeninteraktionen und zwar im Einklang mit den stetig steigenden regulatorischen Anforderungen, kommentiert LGT den Entscheid für die Appway-Software. Zum Auftragsvolumen wurden keine Angaben gemacht.
 
Die Software-Schmiede aus Zürich ist wenig in der Öffentlichkeit bekannt, man gehöre zu stillen Schaffern, hatte denn auch Hanspeter Wolf, CEO und Mitgründer in einem Gespräch mit inside-it.ch festgehalten. Inzwischen nutzen nach eigenen Angaben bereits über 225 Organisationen die im Kern auf einer BPM-Plattform basierte Software. Hierzulande ist Appway-Software zuletzt beispielweise bei der Genfer Kantonalbank, der Nidwalder Kantonalbank und bei der Credit Suisse eingeführt worden. (vri)