Microsoft stampft OneNote 2016 ein

Im Laufe dieses Jahres bringt Microsoft Office 2019 auf den Markt. Mit der neuen Office-Version – Lizenz- und Abo-Version – setzen die Redmonder auf die UWP-App (Universal Windows Platform) OneNote für Windows 10 statt OneNote 2016. Die Desktop-Version wird nicht mehr Teil des Office-Pakets sein und die UWP-App werde die Default-Version für Office, kündigt das Unternehmen in einem Blogeintrag an.
 
Die bestehende Desktop-Version OneNote 2016 kann aber auch im neuen Office noch verwendet werden, wenn User dies wünschen. Aber OneNote 2016 wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Patches und Security-Updates gibt es bis 2020, respektive 2025 im Extended Support, so Microsoft.
 
Warum OneNote für Windows 10? Die UWP-App verfüge über eine verbesserte Performance und Zuverlässigkeit. Gleichzeitig werde die Applikation direkt über den Windows Store aktualisiert, was den Administrationsaufwand verringern soll. Die App gibt es für Browser, MacOS, iOS und Android und könne damit auf verschiedenen Plattformen genutzt werden.
 
Die UWP-App könne vom Funktionsumfang durchaus mit der Desktop-Version mithalten, wie aus dem Blogeintrag weiter hervorgeht. Auch bereits erstellte Notizen können mit der App laut Microsoft geöffnet werden, was ein Wechsel relativ einfach machen sollte.
 
Gleichzeitig kündigt Microsoft weitere Funktionen für OneNote für Windows 10 an, die im Laufe des Sommers zur Verfügung stehen sollen. Darunter die Tag-Funktion, die User bereits von der Desktop-Version kennen. Über Tags lassen sich Notizen kategorisieren und leichter durchsuchen. Ausserdem will Microsoft die Sync-Funktion der App verbessern: Änderungen sollen auf allen Geräten, auf denen ein File geöffnet ist, mit nur wenig Verzögerung synchronisieren. (kjo)