Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 16 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Oracle mietet für Innovationsteam ein Stockwerk im Prime Tower
Künftig sollen auf einem ganzen Stockwerk im Zürcher Prime Tower rund 50 Personen forschen und wirken, wie Thomas Würthinger, Leiter des hier ansässigen Oracle Labs, an einem Presseanlass mitteilte. Damit öffnet in Zürich das grösste Zentrum des aus der Sun-Labs-Übernahme entstandenen Innovationsabteilung des amerikanischen Soft- und Hardware-Riesen seine Pforten. Besonders Augenmerk wird auf den Technologien Internet-of-Things, künstliche Intelligenz und Blockchain liegen.
 
Elon Musk: "Wir haben übertrieben viel automatisiert"
Bei einer Führung durch eine Tesla-Fabrik sagte Tech-Leuchtturm Elon Musk, die Verzögerungen der Produktion des neuen Tesla Modells 3 seien auch technologisch begründet. Der Tesla-Boss fügt hinzu: "Übertriebene Automatisierung bei Tesla war ein Fehler. Um genau zu sein, mein Fehler. Menschen werden unterschätzt", so Musk demonstrativ selbsteinsichtig.
 
Regierung will bis Ende Jahr bundesweite Hybrid-Cloud-Strategie
Der Masterplan des Informatiksteuerungsorgans des Bundes (ISB) lässt die Grösse des ERP-Projekts des Bundes erahnen und zeigt ein Priorisierungspaket: Weiterhin bleibt der RZ-Verbund wichtig und damit die Strategie und Zielarchitektur einer "Hybrid-Cloud des Bundes". Neu wurde die Initialisierung der Umsetzungsprogramme zur "Strategie ERP-IKT 2023" als Meilenstein genannt. Das ISB rechnet mit rund 8900 Personentagen für dieses.
 
Die IPv4-Adressen gehen aus – diesmal wirklich
Der Internet-Registrar für Europa, RIPE NCC, hat den letzten "/8"-Block an IPv4-Adressen vergeben. Damit neigen sich die verfügbaren IPv4-Adressen zu Ende. Bei der "Resteverwertung" steht noch ein Pool von etwas über neun Millionen Adressen zur Verfügung. Der Umstieg auf IPv6 ist somit unausweichlich, doch dieser geht nur langsam voran. In der Schweiz liegt die IPv6-Adaption laut einer kontinuierlich von Google geführten Statistik aktuell bei rund 27 Prozent, weltweit liegt sie bei knapp 20 Prozent.
 
Netflix veröffentlicht seine Container-Management-Plattform
Der Video-Streaming-Riese Netflix hat eine selbstentwickelte Plattform zum Management von Containern auf Amazon Web Services unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub veröffentlicht. "Titus", wie die Plattform heisst, basiert auf Apache Mesos und kann nur auf AWS verwendet werden. Eines der Hauptziele bei der Entwicklung von Titus war es, das Container Management stärker mit AWS zu integrieren und die von der Cloud-Plattform gebotenen Funktionen besser auszunützen, als dies andere Lösungen tun.
 
Nie mehr eine Story verpassen? Abonnieren Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter!