Bundesrat genehmigt 213 Millionen für Digitalisierungs­förderung

Der Bundesrat will in den nächsten zwei Jahren 213 Millionen Franken in Massnahmen im Bereich Bildung und Forschung investieren, welche die Schweiz fitter für die Digitalisierungswelle machen soll. Dies berichtet die 'NZZ'. Der Entscheid wurde noch nicht publiziert. Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) von Johann Schneider-Ammann bestätigte die Sachlage aber gegenüber der 'NZZ'. Der Bundesrat habe damit einen modifizierten Antrag von Johann Schneider-Ammann angenommen.
 
Die eigentlichen Massnahmen wurden schon vor neun Monaten beschlossen, als der Bundesrat den "digitalen Aktionsplan" von Johann Schneider-Ammann absegnete. Bisher war aber nicht bekannt, wieviel Geld dafür ausgegeben werden kann. Der Bundesrat wollte dies eigentlich schon im letzten Herbst entscheiden, hat sich dann aber doch einige Monate länger Zeit gelassen.
 
Der letztes Jahr beschlossene Plan beinhaltet unter anderem zusätzliche ETH-Professuren und andere Massnahmen im Bildungsbereich, Investitionen in eine Serie nationaler Forschungsprogramme und ein Impulsprogramm "Fertigungstechnologien", das die Industrie mit Hinblick auf Industrie 4.0 unterstützen soll.
 
Laut der 'NZZ' handelt es sich bei 62 der insgesamt 213 Millionen Franken um neu bewilligtes Geld aus dem allgemeinen Bundeshaushalt. Den Rest steuere das WBF selbst bei. Dafür würden "bereits bewilligte Mittel für Bildung und Forschung quasi auf Digitalisierungs-Themen umgemünzt". (hjm)