Generali macht nächsten Schritt zum "grossen Startup"

Der Mythos von der Tech-Gründung in der Garage lebt. Nun hat auch der Versicherer Generali eine solche. Sie heisst "Innovationsgarage", liegt in Adliswil nahe Zürich und sei ein "wichtiger Teil der neuen Innovationskultur", wie Generali meldet.
 
Damit versucht auf Generali, in Sachen Digitalisierung oder bei neueren Fintech-Businessmodellen aufs Tempo zu drücken. Offenbar ist dies aus Managementsicht, wie auch andere Konzerne zeigen, nur ausserhalb der etablierten Strukturen und Räumlichkeiten und mit anderen Methoden zu erreichen.
 
Natürlich will keiner ein neues Silo errichten, sondern hauseigene Leute sollen mit Startups, Forschern, Corporate Partnern und andern Externen zusammenarbeiten.
 
Im Falle Generali sind das das hauseigene Start-up LINGS, das die erste Schweizer On-Demand-Versicherung etablieren soll. Ebenso parkieren sich fünf externe Start-ups aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cryptosecurity und Insurtech in der Garage. "Hinzu kommen Partner wie der FinTech-Inkubator F10, die Universität St. Gallen und Corporate-Partner wie Salesforce", schreibt der Versicherer.
 
Mit den Externen halten auch Human Centered Design und Agile Einzug in die Innovationsgarage, zudem ein anderes Möblierungskonzept.
 
Zu verstehen ist das alles als nächster Schritt der Firma, die zu einer Art "grossem Startup" werden soll, wie Generali das umschreibt. (mag)