Nationalbank verkauft Aktien von Apple und Buffett kauft

Unser nationales Wohl und Wehe hängt auch ein bisschen davon ab, in welche Aktien die Nationalbank investiert ist. Und mit Tech-Aktien verdiente die Nationalbank erfreulicherweise gut.
 
Aber nun zeigt der Blick auf den aktuellen Nasdaq-Report über institutionelle Anleger, dass sich die Nationalbank im ersten Quartal 2018 von rund zwölf bis 13 Prozent ihrer Apple-, Amazon-, Alphabet-, Facebook-, und Microsoft-Aktien getrennt hat. Aber auch Cisco-, Intel- und Avnet-Aktien hat man abgestossen.
 
Notiz am Rande: Auch Tesla-Aktien hält die Nationalbank nun weniger.
Ausgebaut dagegen wurden die Positionen bei den China-Giganten Alibaba (plus 6,74 Prozent) und Baidu, NXP Semiconductors oder auch Check Point, aber vor allem bei Nutanix (plus 71,57 Prozent mit einem Wert von zehn Millionen Dollar per 31.3.2018).

Das sind kleinere Investments, verglichen mit andern. Die Top-Vier der Positionen belegen aber immer noch Apple (mehr als 16 Millionen Aktien mit mehr als drei Milliarden Dollar Wert), Microsoft, Amazon und Facebook. Insgesamt umfasste das Portfolio der Nationalbank Ende des Quartals 2483 Positionen.
 
Umgekehrt baute Warren Buffett mit Berkshire Hathaway seinen Anteil an Apple weiter aus und ist nun zweitgrösster Aktionär des Konzerns. Berkshire Hathaway hält 240 Millionen Apple-Aktien im Wert von etwa 42,5 Milliarden Dollar. (mag)