Können OS-Entwickler Anleitungen nicht richtig lesen?

Wie das US-Security-Institut CERT mitteilt, wurde eine neue Sicherheitslücke entdeckt, die fast alle wichtigen Betriebssysteme betrifft, von Windows über Apple-Betriebssysteme bis zu den grossen Linux-Varianten SUSE, Red Hat und Linux. Auch VMware-Software ist betroffen. Die Lücke könnte es Angreifern erlauben, Daten aus dem Systemspeicher auszulesen oder PCs unbrauchbar zu machen. Sie könnte unter anderem von auf einen Computer geschleuster Malware ausgenützt werden. Bereits sind aber auch Patches verfügbar.
 
Aber wie können so viele Betriebssysteme alle eine gemeinsame Sicherheitslücke aufweisen? Laut CERT scheinen sie allesamt die Beschreibung einer bestimmte Funktion von Intel- und AMD-CPUs "falsch interpretiert" zu haben.
 
Das wirft natürlich die Frage auf, wie genau OS-Entwickler die Dokumente von Intel und AMD eigentlich lesen. Oder wie unverständlich diese geschrieben sind.
 
Wer mehr zu den technischen Hintergründen wissen will findet bei 'The Register' eine gute Zusammenfassung. (hjm)