Vier von fünf Schweizern verwenden Twint nicht

Immer häufiger wird auch in der Schweiz kontaktlos bezahlt.
Bargeld bleibt hierzulande das beliebteste Zahlungsmittel, wie aus einer Umfrage von Moneyland hervorgeht. Kontaktlose Zahlungen mit Karten werden aber beliebter und auch Zahlungen via Mobile-Payment-Lösungen nehmen zu. Bitcoin und andere Kryptowährungen sind als Zahlungsmittel in der Schweiz bis anhin irrelevant.
 
87 Prozent der Befragten Personen wollen nicht auf Bargeld als Zahlungsmittel verzichten. Bei Kreditkarten sind es 70 Prozent und bei Debitkarten knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer. Immer häufiger wird auch in der Schweiz kontaktlos bezahlt. 60 Prozent der Befragten zahlen mit einer Karte kontaktlos.
 
Immerhin 9,5 Prozent respektive 6,5 Prozent halten laut Moneyland Twint und Apple Pay für unverzichtbar. Twint habe sich in der Schweiz zwar noch nicht richtig durchgesetzt, allerdings würden bereits 20 Prozent der Befragten die Gemeinschaftslösung der Banken nutzen, schreiben die Autoren der Umfrage. "Twint hat gegenüber dem Vorjahr an Beliebtheit zugelegt und ist bereits deutlich populärer als Apple Pay oder Samsung Pay", sagt in der Mitteilung Benjamin Manz, Analyst bei Moneyland.
 
Aber noch immer gaben 80 Prozent der Befragten an, Twint nicht zu verwenden. Ausserdem wird von knapp der Hälfte der Twint-User die App nur einige wenige Male pro Jahr genutzt und von weiteren 20 Prozent nur einmal im Monat, so die weiteren Ergebnisse.
 
Die Zahlen beruhen auf einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag von Moneyland Ende April 2018 bei 1517 Personen in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt hat. (kjo/sda)