Jungfraubahn hatte Wannacry und jetzt Palo Alto

Die IT-Abteilung der Jungfraubahn-Gruppe ist wohl sehr typisch für Schweizer KMU. Das fünfköpfige Team kümmert sich um Netzwerk, Clients und Server sowie Verkabelungen für die ganze Bahngruppe. Das physische Netzwerk ist in verschiedene virtuelle, private Netze aufgeteilt und die IT stellt Anwendungen auf rund 400 PC- und Notebook-Arbeitsplätzen sowie 225 Smartphones zur Verfügung.
 
Wie auch bei anderen KMU ist Security für die Jungfaubahn-IT in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden. "Die Bedrohungslage durch Malware hat sich für unsere Clients in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Durch unsere vielschichtigen Arbeitsfelder gehört bei unseren Mitarbeitenden auch der Einsatz von USB-Sticks, CDs und externen Festplatten zur Tagesordnung. Deshalb wurde eine passende Endpoint-Protection auf Dauer unabdingbar", sagt dazu Urs Siegenthaler, Chief Information Officer der Jungfraubahn-Gruppe. "Das Risiko längerer Ausfälle unserer zentralen Infrastrukturen oder unserer Webplattformen, über die wir einen stetig wachsenden Teil unseres Kundengeschäfts abwickeln, können und wollen wir uns nicht erlauben."
 
Der eigentliche Anlass, schnell eine moderne Endpoint-Protection-Lösung einzuführen, war laut dem Security-Anbieter Palo Alto dann aber konkretes Ungemach: Die Jungfraubahn-Gruppe fing sich die Ransomware Wannacry ein, die vor rund einem Jahr begann, ihr Unwesen zu treiben.
 
Nun hofft die IT-Abteilung der Jungfaubahn-Gruppe also, durch den Einsatz der Endpunktschutz-Lösung "Traps" von Palo Alto so etwas in Zukunft vermeiden zu können. Die Installation wurde durch den Palo-Alto-Partner Omicron durchgeführt. "Wir konnten innerhalb von nur drei Tagen die Installation des zentralen Traps-Servers sowie die Installation auf rund 450 Windows-Clients und 100 Windows-Server durchführen", so Siegenthaler.
 
Dass Palo Alto den neuen Kunden gewinnen konnte, hat der Security-Anbieter übrigens auch Omicron zu verdanken. Er habe Traps zwar schon länger auf dem Radar gehabt, so Siegenthaler, sich dann aber an einer Omicron-Roadshow gründlich darüber informieren können. (hjm)