Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 20 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Stadt Bern vergibt den grössten Open-Source-Auftrag der Schweiz
Abraxas hat einen 13,7 Millionen Franken schweren Zuschlag für die Lieferung und den Betrieb einer neuen Informatik-Infrastruktur für die Schulen der Stadt Bern erhalten. Hierfür liefert die Softwareschmiede ein Open-Source-basiertes Softwarepaket. Die St. Galler Firma hat damit den vermutlich grössten Open-Source-Auftrag erhalten, der je in der Schweiz vergeben wurde.
 
Das BBL muss eine Ausschreibung mangels Offerten abbrechen
Niemand wollte im Auftrag des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL) eine Weblösung für HERMES-Projekte bauen. Lief etwas schief? Viele Unternehmen hätten mitgeteilt, dass sie sich aufgrund der guten Auftragslage lieber auf direkte Offertanfragen mit deutlich grösseren Chancen auf den Zuschlag konzentrierten, schreibt uns das BBL.
 
Vier von fünf Schweizern verwenden Twint nicht
Twint habe sich in der Schweiz zwar noch nicht richtig durchgesetzt, allerdings würden bereits 20 Prozent der Befragten die Gemeinschaftslösung der Banken nutzen, schreiben die Autoren einer aktuellen Umfrage der Online-Plattform Moneyland. "Twint hat gegenüber dem Vorjahr an Beliebtheit zugelegt und ist bereits deutlich populärer als Apple Pay oder Samsung Pay", sagt Moneyland-Analyst Benjamin Manz.
 
Kanton Zürich ernennt neuen CIO
Hansruedi Born wird das neue Amt für Informatik des Kantons Zürich leiten. Der Kanton hat heute zudem die Strategie "Digitale Verwaltung 2018 – 2023" publiziert und will damit "die Weichen für die digitale Zukunft stellen". Darin geht es um "Impulsprogramme", "Schlüsselprojekte" und natürlich den Wirtschaftsstandort.
 
BIT verliert E-Mails von 19 Gemeinden
Das BIT bestätigt, Tausende Mails von Gemeinden des Kantons Baselland verloren zu haben und schreibt, bei einem "betrieblichen Vorgang" sei versehentlich eine Maildomäne gelöscht worden. Nun wollen die Basellandschaftliche Informatik und das BIT die Vorgänge analysieren und ein zweites Vorkommen verhindern. Die 19 Gemeinden und ein ebenfalls betroffenes Spital erhalten laut 'Aargauer Zeitung' eine "Liste mit den nicht empfangenen Mails".
 
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