Ein mobile-Abo für alles: Swisscom setzt auf "Consumer-IoT"

Swisscom glaubt, dass in Zukunft auch im Privatkundenbereich immer mehr Personen eine Vielzahl von mit dem Internet verbundenen mobilen Geräten einsetzen will. Und dass diese Geräte, wenn sie direkt, statt über einen Umweg via Wlan, Bluetooth und das Smartphone, mit dem Internet verbunden werden können, vielseitiger einsetzbar sind. Diese vermutete Nachfrage versucht der grösste Schweizer Telco nun noch mit einer vereinfachten und verbilligten Abo-Struktur für Mobilgeräte zu schüren.
 
Schon seit dem letzten Jahr können Swisscom-Kunden weitere Geräte bzw. die dazugehörigen SIM-Karten einem bestehenden Abo hinzufügen. Nun unterscheidet Swisscom neu aber verschiedene Geräteklassen. Tablets und zusätzliche Smartphones erhalten die maximale im Abo inbegriffene Geschwindigkeit und kosten wie bis jetzt 10 Franken pro Monat. Eine Smart Watch oder andere Wearables kosten dagegen nur noch 5 Franken, müssen dafür aber mit 1 Mbit/s auskommen. Tracker, Sensoren, beispielsweise Temperaturfühler oder Sicherheitssensoren erhalten maximal 0,4 Mbit/s und kosten noch 3 Franken monatlich.
 
Bei den teureren Abos inOne Mobile L sind zwei, bei inOne mobile XL drei Verbindungen für zusätzliche Geräte mit der maximalen Bandbreite kostenlos inbegriffen.
 
Alle Geräte teilen sich das im Hauptabo inbegriffene Roaming-Guthaben für das Surfen in Europa. Die Guthaben wurden nun erhöht auf je nach Abo drei bis 48 GB pro Jahr. Allerdings haben die Kunden bei den kleineren Abos bis Mobile M jeweils nur eine bestimmte Zahl an "Roaming-Tagen" an denen sie dieses Guthaben beanspruchen dürfen.
 
Ebenfalls erhöht wurde auch das Maximaltempo der Abos: Mit den "unlimitierten" Abos Mobile M, L, XL solle laut Swisscom nun bis zu 700 Mbit/s möglich sein. Kunden mit mobile S und mobile light surfen neu mit bis zu 30 Mbit/s, mit mobile XS mit bis zu 5 Mbit/s. (hjm)