Degradiert Microsoft Windows 10 Pro zur Consumer-Version?

Microsoft will offenkundig Firmenkunden dazu bewegen von Windows 10 Pro zur Enterprise-Version zu wechseln. Dies versuchen die Redmonder etwa über verkürzte Support-Fristen und limitierte Management-Features, wie Gartner-Analyst Stephen Kleynhans laut 'Computerworld USA' analysiert hat.
 
Die Upgrade-Zeiträume für Windows wurden in der Vergangenheit für die Versionen 1511, 1609, 1703 und 1709 verlängert, sowohl kostenfrei als auch über den Bezahlweg. Allerdings wurde jeweils die Pro-Version vom Angebot ausgeschlossen und nur die Enterprise- und die verwandte Education-Version berücksichtigt. "Ich denke, dass dies die Tatsache unterstreicht, dass Pro für Unternehmen eine Sackgasse ist", kommentiert Kleynhans.
 
Der Gartner-Mann empfiehlt, die Support-Zyklen genau anzuschauen und sich darauf basierend für die Pro- oder Enterprise-Version zu entscheiden. Er vermutet, dass mit künftigen Releases das Produkt noch weiter vom Unternehmen weg verlagert und auf die Poweruser unter den Privatanwendern zugeschnitten werden soll. (ts)