Rekord-ICO bringt Startup auf Cayman-Inseln vier Milliarden Dollar ein

Block.One hat mit einem Rekord-ICO mehr Geld eingenommen, als der grösste Börsengang dieses Jahr in die Kassen eines Unternehmens gespült hat. Während einer fast einjährigen ICO-Phase kamen rund vier Milliarden Dollar für das Startup zusammen. Das Geld wurde in Ether gesammelt, für die man Token der eigenen Krypto-Währung Eos angeboten hatte.
 
Das Geld soll nun genutzt werden, um eine Blockchain-basierte Plattform zu etablieren. Diese Eos lautende Plattform wird als direkte Konkurrenz zu Ethereum gehandelt und soll schnellere Transaktionen sowie dezentralisierte Apps bieten. So soll nun rund eine Milliarde Dollar an Startups ausgeschüttet werden, die solche Applikationen für Eos entwickeln.
 
Derweil gibt es kritische Stimmen. So schreibt etwa 'CNBC', dass nicht nur das versprochene Produkt nicht Live sei, sondern die Investoren auch nicht wüssten, wofür der grösste Teil des Geldes genutzt werde. Da ist es auch nicht sonderlich hilfreich, dass Block.One auf den Cayman Islands gemeldet ist. (ts)