Herbstliche Award-Flut im Hallenstadion

Aus dem ICT-Award wird der "Digital Economy Award". Besser: Der "Digital Economy" und der "Transformation" und der "Hot Thing" Award und Gütesiegel und so.
 
Gestern Abend stellten die Organisatoren den "Digital Economy Award", der am 21. November im Zürcher Hallenstadion (!) verliehen wird, vor. Hinter dem Award stehen der Verband swissICT, der bisher den "Swiss ICT Award" verliehen hat, sowie der Verlag Netzmedien und der Verband Simsa. Netzmedien und Simsa verleihen bereits die Preise für "Best of Swiss Web". Der "Digital Transformation Award", der bisher zu "Best of Swiss Web" gehörte, wird nun in den "Digital Economy Award" integriert.
 
Viele Awards
Man wolle nicht mehr von der IT-Branche reden, sagte gestern Christian Hunziker vom Veranstalter swissICT. Informatik sei heute Bestandteil aller Wertschöpfungsketten. Deshalb wolle man keinen ICT-Preis mehr verleihen, sondern eben den "Digital Economy Award".
 
Wie man es von "Best of Swiss Web" her kennt, wird der Award in diversen Kategorien und dann auch noch in den Stufen Bronze, Silber und Gold verliehen.
 
Der "Digital Transformation Award" soll an etablierte Firmen verliehen werden. Der Preis für die Kategorie Grossfirmen wird in zwei Teilwertungen, "Strategy" und "Culture and Customer Experience" verliehen. Präsident der Jury ist Bramwell Kaltenrieder, Professor für Digital Business und Innovation der FH Bern.
 
Der Award wird ebenfalls in einer Kategorie für KMU (Jury-Präsident ist Blacksocks-Gründer Samy Liechti) und einer Kategorie für Government und Not for Profit Organisationen (Jury Andreas Uebelbacher) vergeben.
 
Ein weiterer Award wird für "Highest Digital Quality" vergeben. Die Jury wird von Ringier-CIO Markus Dauck präsidiert. Um die Sache nicht zu einfach zu machen, werden sechs Fachgruppen von swissICT zusätzlich Gütesiegel als Vorstufe zum "Highest Digital Quality Award" verliehen. Ziel sei es ein "Schweizer Qualitätssiegel" für das "digitale Ökosystem" zu verleihen.

Damit nicht genug. Der Preis "Digital Innovation of the Year" wird an das innovativste Digitalisierungsprojekt verliehen. Präsident der Jury ist Lukas Bär von der Implement Consulting Group.
 
Schliesslich wird ein (respektive drei) Preis für "The Next Global Hot Thing" verliehen. Dieser Award soll an Produkte oder Projekte vergeben werden, die das Potential haben, den weltweiten Durchbruch zu schaffen. Präsident der Jury ist Pascal Kaufmann (Gründer Starmind), die Kandidaten werden von EPFL, ETH und weiteren Unis vorgeschlagen.
 
Bewerbung ab nächster Woche
Ab nächster Woche wird man sich auf der Webseite von Swiss Digital Award bewerben können.
 
Die Bewerbung wird 600 Franken kosten, zusätzliche 300 Franken kommen für die Jurierung dazu. Nur die Bewerbung für "The Next Global Hot Thing" ist kostenlos. (hc)