SBB gibt sich und hat Mühe mit Sopre (noch immer)

Bekanntlich läuft die Einführung der Software zur Personal- und Rollmaterialplanung "Sopre" bei der SBB nicht problemlos und sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Etwa liess die Systemperformance zu wünschen übrig. Das Projekt verursacht Mehrkosten – womit sich auch der Bundesrat beschäftigen musste.
 
Im Februar 2018 wurde bekannt, dass für die Einführung der Software von der SBB ein spezielles Nothelfer-Team geschaffen. 60 Mitarbeitende, darunter Lokführer und IT-Spezialisten, begleiten die Einführung von Sopre.
 
Mittlerweile habe man die Grösse des Nothelfer-Teams etwas reduzieren können, wie die SBB nun auf Anfrage von inside-it.ch schreibt. Das Team sei aber noch immer nötig. Mit ein Grund sei die anstehende Umplanung vieler Züge für den Sommerfahrplan. Dies bedeute einen grossen Zeitaufwand.
 
Die Performance sei nun in der Regel zufriedenstellend. Eine Ausnahme bilde der Planungsbereich, so das Unternehmen weiter. Dort sei die Systemperformance noch immer unbefriedigend. Es seien zusätzliche Verbesserungen erforderlich, die derzeit getestet werden. (kjo)