BIT beschafft Hilfe für Beschaffungen

Mit einer Ausschreibung sucht das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) Unterstützung bei Beschaffungen. Gesucht werden mehrere "versierte Leistungserbringer", die das BIT bei der Erstellung und Durchführung von öffentlichen Ausschreibungen unterstützen. Der Vertrag läuft von Oktober 2018 bis Ende September 2023 und das Volumen beträgt maximal sechs Millionen Franken.
 
Mit den zusätzlichen externen Ressourcen wolle das BIT zukünftige Belastungsspitzen brechen, wie Mediensprecherin Sonja Uhlmann-Haenni auf Anfrage von inside-it.ch schreibt. Die Anzahl der Vorhaben im IKT-Umfeld und die damit verbundenen Beschaffungen und Ausschreibungen würden eine intensivere Unterstützung erfordern. Diese könne mit dem bestehenden Personal nicht erbracht werden.
 
Warum nicht internes Know-how aufbauen? Die Vorgaben würden es nicht ermöglichen, zusätzliches internes Personal einzustellen, schreibt das BIT. Derzeit gebe es im BIT Budget für rund 14 Vollzeitstellen für Angestellte mit demjenigen Know-how, das nun mit der Ausschreibung gesucht wird. Eine Zahl, die laut Uhlmann-Haenni, in den letzten Jahren ungefähr gleichgeblieben ist. Die Anzahl neuer Themen im IKT-Bereich bei gleichzeitiger Weiterführung oder Erneuerung bestehender Geschäfte erhöhe die Komplexität, wahrscheinlich auch die Anzahl der Beschaffungen. (kjo)