Stadt Zürich digitali­siert Rechnungs­bearbeitung

Bei der Stadt Zürich sind die bisher rund 500'000 pro Jahr abfallenden Kreditorenrechnungen zum grössten Teil auf Papier eingetroffen und in praktisch allen Abteilungen auch manuell verarbeitet worden. Dies habe zu langen Durchlaufzeiten geführt, und die Stadt konnte oft nicht von Skonti profitieren. Ausserdem sei der Bearbeitungsprozess intransparent, und vieles lasse sich später nicht mehr genau nachvollziehen.
 
Dies schreibt der IT-Dienstleister UMB. Dieser hat OIZ (Organisation und Informatik), die Informatikabteilung der Stadt, bei einem Projekt unterstützt, durch das sich dies ändern soll. Neu werden eintreffende Rechnungen zentral gescannt, in ein laut UMB rechtssicheres digitales Format umgewandelt und den Dienstabteilungen elektronisch zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt. Nach der Freigabe können die Rechnungen automatisch im SAP verbucht und archiviert werden.
 
OIZ gehe davon aus, dass in Zukunft 80 Prozent aller Dienstabteilungen der Stadt Zürich diesen digital unterstützten Bearbeitungsprozess für Kreditorenrechnungen nutzen können. Der Rollout sei in vollem Gang. (hjm)