Deutsche-Bank-CIO Boillat geht

Anfang 2016 hatte der Schweizer Pascal Boillat die neu geschaffene Position des Chief Information Officer und Head of Operations des Corporate & Investment Banking bei der Deutschen Bank übernommen. Ein Jahr später war er zum Group CIO berufen worden. Jetzt hat sein Arbeitgeber gegenüber 'CIO.de' bestätigt, dass er zum 1. Oktober 2018 zur Commonwealth Bank of Australia wechselt.

Bei der Deutschen Bank übernimmt nun vorübergehend Al Tarasiuk seine Aufgaben, schreibt das CIO-Portal von IDG. Tarasiuk amte derzeit bereits als Group Chief Security Officer und sei davor CIO der US National Intelligence Community und der Central Intelligence Agency (CIA) gewesen.
 
Der Abgang von Boillat wird im Bericht in Zusammenhang mit dem vor wenigen Monaten berufenen neuen Group COO Frank Kuhnke gestellt. Er hatte Kim Hammonds abgelöst, die zur Hauptversammlung am 24. Mai aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Laut Medienberichten soll sie an einer Tagung gesagt haben, die Deutsche Bank sei die "unfähigste Firma, in der ich je gearbeitet habe".
 
Boillat war Hammonds unterstellt und berichtete von London aus an das einstige Vorstandsmitglied. Er verantwortete die IT-Strategie, sollte zudem die Prozesse vereinheitlichen und die digitalen Kompetenzen ausbauen. Ausserdem leitete er weltweit alle Technologiezentren der Deutschen Bank. (vri)