Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 28 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
AR Informatik wieder in der Kritik
Mit dem "Postulat AR Informatik AG" dürfte Urs Alder, FDP-Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden, erneut einigen Staub aufwirbeln. Nachdem beim 2013 gestarteten IT-Dienstleister, der je zur Hälfte dem Kanton und den Gemeinden gehört, kürzlich die Entschädigungen und Grösse des Verwaltungsrats angepasst wurde, fordert Adler nun, die Unternehmensform auf den Prüfstand zu stellen.
 
Laut Studie sind Digital Natives in Firmen ein IT-Security-Problem
Eine aktuelle Studie von Centrify geht der Frage nach, ob Digital Natives aufgrund ihres Umgangs mit digitalen Technologien und sozialen Medien ein grösseres IT-Sicherheitsrisiko darstellen als ihre älteren Arbeitskollegen. Das Resultat der Umfrage in Kurzform: "Die junge Generation von Arbeitskräften setzt Unternehmen dem Risiko von Sicherheitsverletzungen aus."
 
Tamedia wechselt von SAP auf Workday
In Unternehmen wird zwar oft mal über die Eigenheiten oder Kosten ihrer Business-Software-Systeme gemurrt, einen Wechsel des Anbieters wagt aber nur eine kleine Minderheit. Der Medienkonzern Tamedia plant nun diesen ungewöhnlichen Schritt. "Die Umstellung ist anspruchsvoll, da im bisher genutzten SAP-System viele Prozesse und Daten aus verschiedenen Service-Bereichen wie Finanzen, HR, Einkauf oder Controlling zusammenkommen", schreibt Tamedia. Ab dem Januar 2019 sollen die bestehenden Systeme in einer einheitlichen Lösung von Workday vereint werden.
 
Twint-CEO Kneissler wird abgelöst
Bei Twint wird es zu einem Chef-Wechsel kommen. Der gegenwärtige CEO Thierry Kneissler, der das Postfinance-Spinoff seit 2014 geführt hat, wird abtreten. An seine Stelle soll Martin Kilb treten, der gegenwärtig die Münchner Family Financing Bank leitet. Kneissler wolle danach dem Unternehmen noch als Berater und Verwaltungsrat helfen und Twint bei einzelnen Projekten unterstützen.
 
Die Schweiz hat ein neues Einhorn
Die St. Galler Big-Data-Firma Sportradar ist ein Unicorn. Und zwar deutlich. Wie die 'Handelszeitung' berichtet, verkaufte der bisherige Minderheitsaktionär EQT seine Anteile von 35 Prozent. Mit dem Deal sei die Firma auf 2,4 Milliarden Dollar bewertet worden. EQT beteiligte sich im Jahr 2012 mit 44 Millionen Euro an der St. Galler Firma. Die Anteile der Private-Equity-Firma wurden von zwei Unternehmen übernommen.
 
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