Apple verdient dank teureren iPhones mehr Geld

(Source: Apple)
Während der schlechte Absatz des Galaxy-S9-Smartphones das Quartalsergebnis von Samsung belastete, zeichnet sich bei Apple ein anderes Bild. Denn die starke Nachfrage nach besonders teuren iPhone-Modellen und die Einnahmen aus App- sowie Musikdienst-Verkäufen haben den Gewinn von Apple in die Höhe getrieben. Der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal stieg im Jahresvergleich um 32 Prozent auf gut 11,5 Milliarden Dollar. Er verbesserte sich laut einer Mitteilung um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden Dollar. In Europa betrug der Umsatz 12,1 Milliarden Dollar, ein Plus von 14 Prozent im Jahresvergleich.
 
Für das laufende Quartal prognostizierte der Hersteller einen Umsatz von 60 bis 62 Milliarden Dollar.
 
Der iPhone-Absatz legte im letzten Quartal um ein Prozent auf 41,3 Millionen Geräte zu und lag damit leicht unter den Expertenschätzungen. Doch beim durchschnittlichen Verkaufspreis pro Telefon übertraf Apple mit 724 Dollar deutlich den von Analysten erwarteten Wert von knapp 694 Dollar. Vor einem Jahr lag der Wert noch knapp über 600 Dollar. Dies zeigt, dass sich das teurere iPhone X weiterhin gut verkauft. Laut Konzernchef Tim Cook war es das populärste Modell. Entsprechend stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um 20 Prozent auf fast 30 Milliarden Dollar.
 
Der Umsatz mit iPads ging zwar zurück, aber die Anzahl verkaufter Geräte legte leicht zu. "Der Absatz des iPads stieg zum fünften mal in Folge und wir haben Schätzungen von IDC zufolge bedeutende Marktanteile gewonnen. Sowohl in China als auch im übrigen Asien-Pazifik-Raum verzeichneten wir ein zweistelliges Absatzplus bei den iPads. Fast die Hälfte der iPad-Käufe im letzten Quartal wurden von Neukunden getätigt", sagte CFO Luca Maestri laut 'ZDnet'.
 
Der Umsatz im Bereich Services, zu dem Einnahmen aus dem App Store, von Apple Care, Apple Pay und iTunes gehören, legte um über 30 Prozent auf 9,5 Milliarden zu. Ein einmaliger Posten in Höhe von 263 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Beilegung verschiedener Rechtsstreitigkeiten habe den Umsatz in der Services-Sparte positiv beeinflusst, so das Unternehmen. (kjo)