Crealogix trumpft erneut mit wachsendem Umsatz

Mittelfristig rechnet die Software-Schmiede mit einem jährlichen Umsatzplus über von 20 Prozent.
 
Nachdem die Zürcher Finanz-Software-Schmiede Crealogix im ersten Halbjahr den Umsatz schon um elf Prozent steigern konnte, ist für das Ende Juli beendete Gesamtjahr nun ein Anstieg von 16,4 Prozent angekündigt worden. Laut den provisorischen Zahlen, das definitive Resultat wird am 18. September präsentiert, resultierte mit 87,1 Millionen Franken ein "Rekordumsatz".
 
Nicht mitgehalten habe dabei allerdings der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (Ebitda). Die Profitabilität ist im Geschäftsjahr 2017/18 mit sieben Millionen Franken unter dem Vorjahresniveau von 7,3 Millionen Franken geblieben, obwohl diesmal schon das Geschäft der im Januar übernommenen Innofis wirksam geworden ist. Auch die Ebitda-Marge hat mit 8,1 Prozent die versprochenen zehn Prozent nicht erreicht und der Reingewinn von 0,9 Millionen Franken blieb unter dem Vorjahresergebnis von 1,4 Millionen Franken.
 
Als Begründung wird "hauptsächlich" der als erfreulich bezeichnete rasche Umstieg der Kunden vom traditionellen Lizenz-Modell auf das Miet-Modell (SaaS) genannt. In Zukunft werde sich das dann in höheren wiederkehrenden Erträgen spiegeln, schreibt Crealogix. Mittelfristig rechne man mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 20 Prozent und wolle die Profitabilität auf mehr als 15 Prozent verbessern.
 
Ausserdem verweisen die Fintech-Spezialisten darauf, dass die Internationalisierung weitergehe und der ausländische Umsatzanteil von 50 Prozent im letzten Geschäftsjahr auf nun 57 Prozent gesteigert worden sei. (vri)