Umfrage: Container finden immer mehr Akzeptanz

Ist 2018 das Jahr, da Container sich breit durchsetzen werden? Dies jedenfalls will ein Umfragebericht von Diamanti aufzeigen. Nun ist Diamanti zwar selbst im Container-Business tätig, nämlich als Anbieter von Containern, die direkt auf der Hardware laufen (mit Docker und Kubernetes).
 
Nichtsdestotrotz sind die Umfrageresultate (PDF) interessant.
 
Die Use Cases werden offenbar immer komplexer, die Budgets wachsen und die Workloads bewegen sich von den Entwicklern hin in die Produktion, so ein Fazit der Umfrage.
 
Noch ist der Einsatz von Containern in Unternehmen niedrig (12 Prozent der Befragten). Doch das könnte sich merklich ändern, denn 47 Prozent der Befragten geben an, noch 2018 Container in einer produktiven Umgebung zum Einsatz bringen zu wollen. Das deutet darauf hin, dass aktuell vermutlich entsprechende Tests am Laufen sind.
41 Prozent planen den Container-Einsatz im aktuellen Jahr nicht. Das ist aber immerhin eine Minderheit, die als "Abstinenzler" gelten.
 
Getrieben werde der Container-Boom primär von Plattform-Architekten und Developern, so der Report.
 
Und wofür werden Container eingesetzt? Primär für Cloud-native Applikationen (54 Prozent), aber auch Cloud-Migrationen und die Modernisierungen von Legacy-Applikationen werden oftmals genannt.
 
Als Herausforderungen in produktiver Umgebung werden die Infrastruktur genannt (rund 30 Prozent) und auf den "Folgerängen" Security, Deployment und Performance.
 
Am beliebtesten sind – wenig überraschend bei den Fragestellern – Docker und Kubernetes, auf Rang drei folgt Red Hat OpenShift (wobei Docker und Kubernetes hier auch eine Rolle spielen).
 
Und auf welcher Plattform werdet ihr deployen, wurde gefragt. 59 Prozent geben an, Container in virtuellen Maschinen einzusetzen, knapp 39 Prozent in Public Clouds, 38 Prozent in Private Clouds. 20 Prozent tun dies direkt auf der Hardware und 18 Prozent in einer PaaS-Umgebung.
 
Die Umfrage hat auch nach den mutmasslichen Gewinnern und Verlierern unter den herkömmlichen Plattformen und Vendors gefragt und wie die befragten 576 IT-Leader die Zukunft für virtuelle Maschinen einschätzen. (mag)