Nach KRACK: Neue Methode WLAN-Router zu knacken entdeckt

Glaubt man den Entwicklern beim Passwort-Knacker-Tool Hashcat, existiert eine neue Technik, Drahtlosverbindung zu cracken, die via Wi-Fi Protected Access (WPA) oder WPA2 verschlüsselt und abgesichert werden. Nach eigenen Angaben waren die Hashcat-Spezialisten auf die Methode gestossen, als sie versuchten den neuen WPA3-Sicherheiststandard zu attackieren.
 
Wie die jetzt aufgedeckte Technik funktioniert, wird hier im Detail beschrieben.

WPA2, auch bekannt als IEEE-802.11i-Standard, galt lange Zeit als sicher, wurde aber 2017 gecrackt. Der Proof of Concept wurde weitherum bekannt unter dem Namen KRACK (Kürzel für "Key Reinstallation Attack").

Noch unklar ist, welche Router von der Angriffsmethode betroffen sind. Bei Hashcut glaubt man allerdings, sie lasse sich gegen alle 802.11-Netzwerke (802.11i-,p-, q-, r) mit aktivierter Roaming-Funktion einsetzen. Stimmt das, wäre es bei den meisten modernen Routern möglich, die Kommunikation mitzulesen. (vri)