Die IT-Woche:

Diese fünf Stories sorgten in der Kalender-Woche 32 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Login-Daten der Bundesverwaltung zum Verkauf
Die Login-Daten von 15'000 Bundesangestellten und Angestellen der Ruag sind im Darknet aufgetaucht. Zudem haben Erpressungsversuche (Cyber Sextortion) zugenommen.
 
Die Unbedarftheit des ehemaligen Chefs der Stadtzürcher Informatik gibt weiterhin zu reden.
Der Mann, der wegen Vorteilnahme gebüsst worden war, hat zwischen 2008 und 2011 mindestens 25 weitere Geschenke von ICT-Firmen (Reisen an Events) angenommen, die er nicht hätte annehmen dürfen. Alle weiteren Verfahren gegen den Mann waren aber eingestellt worden. Einige der Reisen waren übrigens vom ehemaligen Zürcher Stadtrat Martin Vollenwyder genehmigt worden. Die Stadt Zürich erlaubt die Annahme von Geschenken im Wert von maximal 100 Franken.
 
Für RedaktorInnen von inside-it.ch gilt eine Schwelle von 30 Franken. Sie gilt aber nicht für Reisen und Essen, da diese zum normalen Job von Journalisten gehören.
 
Arizon-Kader geht zum Unispital
Guru Sivaraman, ehemals Leiter Corporate Center und GL-Mitglied des Avaloq-Dienstleisters Arizon wird künftiger CIO des Kantonsspitals Zürich. Arizon ist mit der Einführung von Avaloq bei den Raiffeisen-Banken beschäftigt und wird die Bankenlösungen für ebendiese betreiben. Im August sollen weitere Raiffeisenbanken den Migrationsschritt wagen.
 
Informatiker der Zurich bangen.
Die Zurich Versicherung setzt ihr Sparprogramm hartnäckig um. Davon betroffen sollen auch Informatiker sein. 'Inside Paradeplatz' will von "Massenabbau" wissen. Die Presseabteilung der Zurich spricht hingegen kryptisch von "Right Sizing" und "Right Sourcing". Zahlen nennt Zurich hingegen nicht.
 
Armee baut kleines 4G-Netz an der Streetparade
Letztes Jahr strömten rund 900'000 Menschen an die Zürcher Streetparade, deren Ausgabe 2018 diesen Samstag rund um das Seebecken über die (Lovemobil-)Bühnen gehen wird. Das Event ist eine riesige Herausforderung für Sanität, Polizei und Gesundheitswesen. Diese so genannten Blaulichtorganisationen wollen dieses Jahr testen, ob sich sichere und vor allem durchgehend verfügbare Datenfunkverbindungen mit den entsprechenden Angeboten von Swisscom und der Axpo-Tochter BLUnet aufbauen lassen.
Zusätzlich baut Armasuisse im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz ein eigenes, winziges 4G-Netz auf. Inside-it.ch hat nachgefragt und bekam interessante Antworten. Und hat eine Meinung.
 
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