Berner Stadtrat bewilligt 25 Millionen Franken für Schul-IT

Für neue Schulinformatik soll die Stadt Bern 24,5 Millionen Franken ausgeben. Der Stadtrat hat sich gestern fast einstimmig hinter den Kredit gestellt. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.
 
Für die Beschaffung von neuer Schul-IT will die Stadt 12,1 Millionen Franken investieren. Weitere rund 12,5 Millionen Franken sind für Wartung, Support und Lizenzen für die nächsten fünf Jahre vorgesehen.
 
Rund 2000 PC und Notebooks gibt es an den Berner Schulen. Sie sind zehn Jahre alt. Der Ersatz der in die Jahre gekommenen Geräte und der Infrastruktur sei nötig, war man sich im Stadtrat einig.
 
Zu reden gab laut 'Berner Zeitung' die Tatsache, dass in den Schulen auf Open-Source-Software gesetzt wird. Man wisse nicht, welche Programme in einigen Jahren verbreitet sein würden, sagte Schuldirektorin Franziska Teuscher laut dem Bericht. Kinder müssten deshalb nicht mehr bestimmte Programme lernen, sondern grundsätzlich befähigt werden, sich in einer zunehmend komplexer werdenden digitalisierten Welt zurechtzufinden.
 
Neu sollen die Lehrpersonen sowie Schüler mit Tablets arbeiten. Rund 7700 Geräte – fast viermal so viele wie bisher – sollen an den Stadtberner Schulen zur Verfügung stehen. Zur neuen Schul-IT gehört künftig auch die webbasierte Lernplattform "base4kids2". Über die Plattform, die ab 2019 eingeführt werden soll, können Lehrer ihren Schülern Lernistrumente zur Verfügung stellen und Aufträge erteilen. (kjo/sda)