Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 35 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Obwalden stolpert über Officeatwork
Im Rahmen der Ablösung von Microsoft Office 2007 durch Office 2016 plante der Kanton Obwalden die Software Officeatwork für Vorlagen in der gesamten kantonalen Verwaltung einzuführen. "Aufgrund von technischen Problemen bei der Netzlaufwerkverbindung hat die Staatskanzlei die Einführung von Officeatwork bis zu deren Behebung sistiert", schrieb dann aber der Regierungsrat im letzten Geschäftsbericht. Dieses Problem ist mittlerweile zwar behoben, das Projekt bleibt aber bis auf weiteres auf Eis gelegt, denn es muss ein Teil der Mitarbeitenden der Verwaltung geschult werden.
 
Über 90 Prozent der IT-Firmen in Europa setzen auf DevOps
Bereits rund drei von zehn Unternehmen in Europa haben schon auf den DevOps-Ansatz umgestellt. Zwei Drittel der übrigen Firmen sind bemüht, den Ansatz einzuführen, wie eine Befragung zeigt. Als Hauptargumente wurden bessere Anwendungen, höhere Effizienz und Rentabilität, Agilität und Kundenzufriedenheit genannt.
 
In Windows 10 klafft eine Zero-Day-Lücke
Laut CERT Coordination Center (CERT/CC) an der Carnegie Mellon University klafft eine Lücke in Windows 10 und Windows Server 2016. Einen Patch dafür gibt es noch nicht. Mit einem Exploit der Schwachstelle sei es einem lokalen Nutzer möglich, System-Rechte zu erlangen. Microsoft verspricht, die Lücke so schnell wie möglich zu stopfen.
 
Pascal Grieder wird neuer Salt-Chef
Beim Telekommunikationskonzern Salt kommt es zum Chefwechsel: Pascal Grieder übernimmt per 1. September die operative Leitung von Andreas Schönenberger. Grieder war zuvor beim Beratungsunternehmen McKinsey als Managing Partner tätig. Schönenberger war erst vor zwei Jahren vom neuen Salt-Besitzer an Bord geholt worden. Gründe für den Chef-Wechsel nennt das Unternehmen nicht, es sei aber keine Anpassungen der Unternehmensstrategie geplant.
 
Programmiersprachen-Landschaft bleibt stabil
Die Resultate einer Umfrage im Auftrag der Cloud Foundry Foundation zeigen ein bekanntes Bild zur Verbreitung von Programmiersprachen: Java und Javascript werden bei über der Hälfte der Unternehmen eingesetzt und sind damit die verbreitetsten Programmiersprachen weltweit, knapp gefolgt von C++. C# und Python sind laut dieser Statistik die nächsten Verfolger, dahinter kommt ein breites Mittelfeld mit PHP, VB.net, C, Visusal Basic 6, VBA und Perl.
 
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