Unwetter bringt Azure ins Stocken

Azure-Kunden in den USA hatten gestern zeitweise keinen Zugriff auf eine Reihe von Diensten, darunter auch Office 365, SharePoint und Teams. Und nicht alle Probleme sind gelöst. Der Grund: Ein Stromausfall, wie Microsoft mitteilte. Der Azure-Ausfall wurde gestern durch eine Spannungsspitze verursacht, die von "einem Unwetterereignis, einschliesslich Blitzeinschlägen" in der Nähe der Azure-RZs in San Antonio Texas ausgelöst wurden. Betroffen ist somit fast ausschliesslich die Region South Central US.
 
Automatisierte RZ-Verfahren, um "die Intaktheit von Hardware und Daten sicherzustellen", seien in Kraft getreten heisst es weiter auf der Microsoft-Statusseite. Kritische Hardware sei in einen "strukturierten Abschaltprozess überführt" worden.
 
Laut Unternehmensangaben waren rund 40 Azure-Dienste betroffen und somit nicht alle in der Region gehosteten Dienste. Von den nicht-regionalen Azure-Services waren unter anderem Active Directory, Bot Service und Resource Manager betroffen.
 
Ingenieure hätten die Energieversorgung der Einrichtung wiederhergestellt und die meisten der betroffenen Netzwerkgeräte wiederhergestellt. Derzeit sind gibt Microsoft noch eine "Warnung" für eine Reihe von Azure-Services in der Region South Central US. Das Unternehmen arbeite daran, die Storage-Abhängigen Services wiederherzustellen. Das nächste Update soll heute um 15.00 (MESZ) folgen. Die Unterbrüche haben am gestrigen Dienstag um 13.29 (MESZ) begonnen. (kjo)