Spital St. Gallen setzt für E-Patienten­dossier auf Axsana

Mit dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) müssen Spitäler und Pflegeheime das elektronische Patientendossier (EPD) ab 2020 nutzen. Für die Einführung des EPD haben sich die Spitalverbunde des Kantons St. Gallen für einen Anschluss an die Stammgemeinschaft Axsana entschieden, wie aus einer Publikation auf Simap hervorgeht. Auch der Kanton Zug setzt auf das Angebot des EPD-Betreibers Axsana, wie im August bekannt wurde.
 
Bei Axsana handelt es sich um eine nicht gewinnorientierte Betriebsgesellschaft im Besitz der öffentlichen Hand. Die Gesellschaft bietet Spitälern die Funktionen der Stammgemeinschaft "as a Service" an, wie es auf der Website heisst. Die zentrale E-Health-Plattform und die Kerndienstleistungen werden von Swisscom Health für Axsana betrieben.
 
Der IT-Dienstleister der St. Galler Spitalverbunde, das Shared Service Center IT (SSC-IT), hat den Anschluss an eine Stammgemeinschaft im Februar 2018 ausgeschrieben. Dem Verbund gehören das Kantonsspital St.Gallen, die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, das Spital Linth, Spitalregion Fürstenland Toggenburg, das Ostschweizer Kinderspital St. Gallen sowie die Geriatrische Klinik St. Gallen an.
 
Der Zuschlag beläuft sich auf 4,6 Millionen Franken und der Rahmenvertrag läuft über 60 Monate mit Option auf Verlängerung. Ebenfalls ausgeschrieben wurden Zusatzservices für Leistungserbringer wie E-Zuweisung, E-Bericht und E-Überweisung. Axsana hat sich gegen einen weiteren Bewerber durchgesetzt. (kjo)