Zürcher Beekeeper baut in Deutschland aus

Die Beekeeper-Gründer Cristian Grossmann, CEO (r.) und Flavio Pfaffhauser, CTO.
Das Schweizer Softwareunternehmen Beekeeper sicherte sich in einer Finanzierungsrunde 13 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren gehören unter anderem Atomico, Keen Venture Partners, Samsung Next und die Schweizer Post. Damit hat Beekeeper laut 'Startupticker' bisher insgesamt 26 Millionen Dollar gesammelt.
 
Der 2012 gegründete Softwarehersteller bietet eine Plattform für die unternehmensinterne Kommunikation für Firmen, in denen viele Angestellte ihren Arbeitstag nicht an einem PC verbringen. Zu den Kunden gehören unter anderem Media Markt und Globus. "Kommunikations- und HR-Experten merken zunehmend, dass ihre Non-Desk Mitarbeiter auf ein mobiles Tool angewiesen sind, um Nutzen aus der Digitalisierung zu ziehen. Beekeeper knüpft genau an diesen Punkt an und leistet hierbei einen wichtigen Beitrag", lässt sich Keen Ventures in einer Mitteilung zitieren.
 
Das frische Geld soll unter anderem in die Weiterentwicklung des Produktes investiert werden, insbesondere in den Ausbau der Sicherheitsstandards. Beekeeper ist seit Kurzem nach ISO 27001 zertifiziert. Andererseits fliesse die Finanzierung in strategisches Wachstum, so Beekeeper in der Mitteilung. Wachsen will der Zürcher SaaS-Anbieter etwa in Deutschland, schreibt die 'Wirtschaftswoche'. Aktuell arbeiten dort vier Mitarbeitende in Marketing und Vertrieb. Ende Jahr soll das Berliner Beekeeper-Team auf 15 Angestellte anwachsen.
 
Weltweit beschäftigt Beekeeper mittlerweile über 150 Mitarbeitende in Zürich, Berlin, San Francisco, London und Kraukau. (kjo)