Suse setzt bei Container-Projekt auf CRI-O statt Docker

Das OpenSuse-Container-Projekt Kubic setzt neu auf die Container-Runtime CRI-O statt der Docker Laufzeitumgebung. Die einfachste Art, CRI-O zu beschreiben, sei als "leichtgewichtige Alternative zur Docker-Engine, die speziell für den Betrieb von Kubernetes entwickelt" worden sei, schreibt OpenSuse in einer Mitteilung. Es gebe nicht mehr nur das Docker-Tool, sondern eine wachsende Anzahl an Möglichkeiten, Container auszuführen. Darunter eben CRI-O, das unter anderem von Red Hat und Suse entwickelt wurde.
 
Bei CRI-O handle es sich um ein "wirklich offenes" Projekt, das wenig Altlasten mitbringe und leichter abzusichern sei, so die Vorteile laut Suse. CRI-O werde von der breiteren Kubernetes-Community betrieben. Zu den Mitwirkenden gehören auch Intel, Google, IBM und Alibaba.
 
In der Mitteilung wird betont, dass Docker bei Kubic aber weiterhin optional verfügbar sein wird. (kjo)