Walmart kauft 17'000 VR-Brillen für Mitarbeiterschulung

Facebooks VR-Tochter Oculus darf sich über einen riesigen Hardwareauftrag freuen: Der US-Einzelhandelskonzern Walmart bestellt 17'000 Oculus-Go-Brillen. Bis Ende 2018 sollen die Geräte in die grossen Läden des Unternehmens in den USA ausgerollt sein. Schliesslich sollen rund eine Million Angestellte des grössten privaten Arbeitgebers damit geschult werden, wie Walmart im firmeneigenen Blog schreibt.
 
Schon letztes Jahr hatte Walmart auf virtuelle Realität zur Schulung von Mitarbeitern gesetzt. Damals hatte der Konzern VR-Lösungen in 30 sogenannten Akademien verteilt. Als Anwendungsfall nannte der Einzelhändler unter anderem den Black Friday: Ein Ladenangestellter, der die immensen Menschenströme zu diesem Anlass noch nie live erlebt habe, könne sich dank VR auf die Dynamiken vorbereiten.
 
Offenbar ist man in der Führungsetage zufrieden mit den Lernergebnissen: Das Projekt sei ein "gewaltiger Erfolg" ist im aktuellen Blogeintrag zu lesen. Und so wird im Blogeintrag auch ein beteiligter Kader zitiert: "Wir treten in eine neue Ära des Lernens ein und Walmart ist führend darin".
 
Für das Training sollen die Angestellten auf 45 Module aus den Bereichen "neue Technologie", "Softskills" (etwa Empathie oder Kundendienst) und "Compliance" zugreifen können. (ts)