Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 38 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Wegen BEKB: DXC baut in Bern aus
Bekanntlich hat sich die Berner Kantonalbank (BEKB) entschieden, das Kernbankensystem IBIS von DXC betreiben und erneuern zu lassen. Zuständig dafür ist der Berner Standort des IT-Dienstleisters, der mehrere hundert Mitarbeitende zählt. Mittelfristig plant DXC nun, weitere Banken-IT-Spezialisten in Bern einzustellen und den Standort zu einem strategischen Banking Hub in Europa auszubauen. Ein Grund dafür sei der Vertrag mit der BEKB, begründet dies DXC.
 
WEF-Studie prognostiziert neue Berufe und viel Umschulungsbedarf
Neue Technologien schaffen bis 2022 mehr Jobs, als sie vernichten, dies zumindest heisst es in einer neuen Studie des World Economic Forums. Wir haben die wichtigsten Kernpunkte und Empfehlungen der Autoren zusammengetragen: Menschliche Eigenschaften werden gefragter. Die meisten Banker brauchen eine Umschulung. Und Weiterbildung wird noch wichtiger.
 
Das sind die Gewinner der IT-Berufsmeisterschaften
Vergangenes Wochenende ist im Rahmen der SwissSkills die Meisterschaft der ICT-Berufe über die Bühne gegangen. In vier Disziplinen haben sich dabei 102 junge Talente aus der ganzen Schweiz gemessen. An der Abschlussfeier der SwissSkills wurden die Gewinner in Anwesenheit von Bundesrat Johann Schneider-Ammann ausgezeichnet, wie sich den Fotos der Siegerehrung unschwer entnehmen lässt.
 
Ernesto Bertarelli investiert in Cloud-Storage-Startup
Der schweizerisch-italienische Unternehmer und Milliardär Ernesto Bertarelli investiert über seinen Technologiefonds Forestay Capital in den US-amerikanischen Cloud-Storage-Anbieter Wasabi. "Durch den tiefen Hintergrund unserer Gruppe im Gesundheitswesen haben wir das enorme Wachstum der Anforderungen an die Datenspeicherung aus erster Hand gesehen", kommentiert Frederic Wohlwend, Managing Partner von Forestay, das Investment. Insgesamt sammelte das Startup in der Finanzierungsrunde 68 Millionen US-Dollar.
 
Gefälschte Postfinance-App im Google Play Store
Eset hat auf eine Reihe von gefakten Mobile Banking Apps im Google Play Store hingewiesen. Diese seien von mehr als tausend Usern heruntergeladen worden, so der Security-Spezialist. Unter den betrügerischen Applikationen befindet sich eine gut gemachte Fälschung der Mobile-App von Postfinance, mit der Kriminelle Kreditkartendaten abgreifen wollten. Postfinance verlangt zum Registrieren keine Kreditkarten-Angaben, erklärt uns Mediensprecher Johannes Möri.
 
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