Zwei Millionen Franken für Authentisierungs-Lösung von Futurae

Futurae Technologies hat sich in einer Finanzierungsrunde zwei Millionen Franken gesichert. Dies meldet das Schweizer Cybersecurity-Startup. Geleitet wird die Finanzierung von AXA Venture Partners und DIventures und das Geld diene dazu, "die Marktexpansion zu beschleunigen", so die Mitteilung.
 
Futurae fokussiert auf Authentisierung und bietet eine Multi-Faktor Authentisierungs-Suite mit einem laut dem Startup "umfassenden Portfolio" an. Zu den Methoden der Suite zählen "One-Touch"-Lösungen, Single-Device-, IoT-Authentisierung oder eine, die auf Geräuschen basiert. Letztere ist aus Firmensicht das herausragende Merkmal. Man könne die Echtheit eines Users "über Umgebungsgeräusche, hochfrequenziertem Ton und Kontextinformationen" zweifelsfrei und sicher bezeugen und dies ohne User-Interaktion.
 
Konkret heisst dies: Ein Laptop oder PC eines Users und sein Smartphone mit der Futurae-App nehmen simultan während drei Sekunden die Geräusche rund um die beiden Geräte auf. Und diese Geräusche können auch Hundegebell oder Stammtisch-Streit sein. Stimmen die Geräusche überein, so wird der Nutzer automatisch eingeloggt und erhält die entsprechenden Rechte für Interaktionen zugeteilt, sei es in Web- oder mobilen Anwendungen.
 
Dahinter stecke ein Machine-Learning-Algorithmus Marke Eigenbau. Futurae Technologies wurde von Sicherheitsforschern der ETH Zürich gegründet. Die Firma rangiert auf Rang 85 der aktuellen Liste Top-100-Startups und zählt Six, Ergon Airlock sowie seit kurzem den Finanzdaten-Dienstleister TaxLevel zu den Kunden. (mag)