Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 39 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
Zürich: "Die Politik steht hinter dem neuen Informatik-Amt"
Die IKT-Strategie des Kantons Zürich steht. Der Strategie-Verantwortliche August Danz vom neuen Amt für Informatik im Gespräch: Warum soll die Umsetzung dieses Mal funktionieren? Was sind die Aufgaben des neuen Amtes? Gibt es schon Beispiele der Arbeit? Wie hoch ist das Budget veranschlagt? Und macht man nun alles selbst oder kauft man in Zürich auch Services zu?
 
Microsoft stellt Windows Virtual Desktop vor
Im Rahmen der Ignite-Konferenz in Florida präsentierte Microsoft "Windows Virtual Desktop" (WVD). Die auf Azure betriebene Lösung ist für Office 365 ProPlus optimiert und bietet kostenlose verlängerte Sicherheitsupdates für Windows 7. Es ist das einzige Windows, das mehrere Nutzer unterstützt: IT-Admins können mit WVD Remote-Desktop-Sitzungen mit mehreren Benutzern anbieten, die in derselben virtuellen Maschine mit Windows 10 oder Windows Server angemeldet sind.
 
Sechs Schweizer "Fintechs" in den globalen Top 100
Die Marktforscher von IDC haben ihr jährliches Ranking der weltweit 100 umsatzstärksten Technologie-Provider von Hardware, Software und Services im Finanz-Bereich veröffentlicht. Im "Fintech Ranking" finden sich wie schon letztes Jahr sechs Schweizer Firmen: Temenos, Avaloq, Luxoft, Six, Eri Bancair und Crealogix. Avaloq erhielt zudem von IDC einen Award für ein Projekt für die Deutsche Bank.
 
MacOS 10.14 "Mojave" wird mit Schwachstelle ausgeliefert
Apple hat sein neues MacOS 10.14 "Mojave" ausgerollt, das neue Funktionen wie einen Dunkelmodus und neue Applikationen enthält. Der Security-Experte Patrick Wardle hat im neuen Betriebssystem eine Zero-Day-Lücke entdeckt. Schon seit Jahren müssen Apps von Mac-Anwendern explizit die Erlaubnis erhalten, um etwa auf Kontakte oder Kalender zuzugreifen. Im neuen Betriebssystem wurde diese Funktion nun auch auf Kamera, Mikrophone und E-Mails ausgedehnt. Dies liesse sich in Mojave aber wegen der Schwachstelle umgehen und man könne so auf geschützte Daten zugreifen, so Wardle.
 
SKB schreibt Core-Banking-System aus
Die Sparkasse Bundespersonal (SKB) der Eidgenössischen Finanzverwaltung schreibt ein Kernbankensystem inklusive Dienstleister für den Betrieb aus. Derzeit ist bei der SKB IBIS3G im Einsatz, womit die Sparkasse zum überschaubaren Kundenkreis der Lösung gehört, deren Rechte seit Sommer 2018 bei DXC Technology liegen. Ob man bei IBIS bleiben werde oder nicht, hänge von den Offerten ab. "Ein Wechsel des Kernbankensystems hängt davon ab, welcher Anbieter den entsprechenden Zuschlag erhalten wird", so das Eidgenössische Finanzdepartement auf unsere Anfrage.
 
Hausmitteilung: Wechsel an der Spitze unseres Verlags
100 Prozent. Mit diesem Anteil der Stimmen wurde am 23. August 2018 Rafael Perez Süess zum neuen Verwaltungsratspräsidenten unseres Verlags, der Huron AG, gewählt. "Rafi" folgt auf Roland Apelt, der uns seit der Gründung unseres Verlags 2004 als Verwaltungsratspräsident treu begleitet hat. Perez Süess ist Head of Business Development bei unserem Technologie-Partner Netcetera und hat unsere Firma im Rahmen der Partnerschaft bereits seit einigen Jahren begleitet.
 
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