St. Galler Startup erhält 8,3 Millionen Dollar

Das St. Galler Startup Frontify erhält 8,3 Millionen US-Dollar, dies meldet das Unternehmen. Das Geld der Series-A-Runde will man in die eigene Plattform investieren und damit insbesondere die USA erobern.
 
Konkret werde man ein Büro in New York eröffnen, aber auch in St. Gallen, Frankfurt und Genf personell ausbauen. Zudem entwickle man eine webbasierte Publishing-Lösung für Visitenkarten und ähnliches.
 
Die Firma, 2013 gegründet, bietet eine Lösung, welche Firmen die Markenführung erleichtern soll. Für das Brand Management könne man in einem Portal Fotos et cetera mit einer Digital Assets Library managen, könne eine UI Pattern Library für Webdesigner oder grafische Richtlinien bereitstellen. So soll eine "Single Source of Truth" für alle Aspekte der Markenführung verfügbar sein. Zusätzlich biete man ein Produkt namens "Workspace" für die Zusammenarbeit aller Stakeholder in der Markenführung, wie es in der Mitteilung heisst.
 
Das Businessmodell von Frontify zählt auf Kunden, die relativ günstig eine Self-Service-Lösung suchen. Wer mehr bezahlt, erhält zusätzliche Funktionen.
 
Frontify beschäftigt aktuell 70 Mitarbeitende und nennt als Enterprise-Kunden unter anderem Lufthansa und Allianz. (mag)