Die IT-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 41 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
 
"Ach hätte ich doch unsere Mainframes schon entsorgt"
Ist dies nun wirklich das Todesurteil für Mainframes? 94 Prozent aller IT-Entscheider denken offenbar darüber nach, die Mainframe-Legacy auf den Schrottplatz der Geschichte zu werfen. Dies zumindest das Ergebnis einer Umfrage von Microsoft und LzLabs. Letzterer bietet ein Software Defined Mainframe an und hat die Umfrage nicht aus reiner Neugierde finanziert. Das Thema bewegt. Viele unsere Leser sind mit dem Resultat der Studie und einigen Schlussfolgerungen nicht einverstanden.
 
Exklusiv: Helvetia erteilt Zuschlag für ein IT-Riesenprojekt
Etwa alle drei bis vier Jahre geschieht es, dass eine Schweizer Versicherung eine IT-Gesamtlösung ausschreibt und nicht bloss einen Teil. Helvetia hat dies für den Nicht-Leben-Bereich getan und nun entschieden, die Standardlösung Syrius von Adcubum einzuführen. "Helvetia verfolgt das Ziel, die bestehende IT-Systemlandschaft des Marktbereichs Nicht-Leben von Helvetia Versicherungen zu modernisieren, die Basis für die strategischen Anforderungen zu schaffen sowie die Digitalisierung und Automatisierung weiter voranzutreiben," so Kommunikationsmann Jonas Grossniklaus.
 
Grosse Verunsicherung wegen chinesischen Mini-Spionage-Chips
Die Spionage-Chip-Story der renommierten News-Agentur 'Bloomberg' spaltet die Tech-Welt: Entweder stimmt sie, dann haben Reporter einen erschütternden Vorfall aufgedeckt… oder auch nicht, und viele Leute, darunter 17 anonyme Quellen und 'Bloomberg', haben ein grosses Glaubwürdigkeitsproblem. Wie haben wichtige Stimmen gesammelt. Ausserdem haben wir die Einschätzung des Schweizer Google-Managers Urs Hölzle und von Umberto Annino, Präsident des Schweizer Verbands für Security Professionals (ISSS).
 
Microsoft findet Fehler für Datenverluste bei Windows-10-Update
Die Gründe der letzte Woche beim Oktober-Update für Windows 10 aufgetretenen Datenverluste, sind laut Microsoft gefunden. Man habe alle Berichte über Datenverluste vollständig untersucht, die Probleme im Update identifiziert und behoben sowie eine interne Validierung durchgeführt. Jetzt will Microsoft das Windows-Insider-Programm modifizieren, damit solche Fehler nicht nochmals übersehen werden.
 
Rund 9'000 Quickline-Kunden von Cyberattacke betroffen
Beim Kabelnetzbetreiber Quickline wurden rund 9'000 Kunden Opfer einer Internetattacke. Die Angreifer haben einen bestimmten Modemtypen von Quickline angegriffen. Beim Angriff hat es sich laut Quickline um eine sogenannte "Amplification Attack" gehandelt. Die Modems der Quickline-Kunden waren dabei nicht das eigentliche Angriffsziel. Die Angreifer versuchten aber, sie als "Verstärker" für einen Denial-of-Service-Angriff auf ein bisher noch unbekanntes Angriffsziel zu nützen.
 
Nie mehr eine Story verpassen? Abonnieren Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter!