SAP will Chatbot-Entwicklungszeit auf neun Tage reduzieren

Rund um die Messe SAP TechEd prasseln wieder Ankündigungen und Launches auf die Kunden ein. Eine davon betrifft das Thema Chatbots und SAP Leonardo.
Chatbots sind nichts Neues für SAP, aber der Zukauf des französischem Startup Recast.AI vom letzten Januar – mittlerweile umbenannt in SAP Conversational AI – macht sich bemerkbar.
 
So lanciert SAP per Ende Oktober ein darauf basierendes "Enterprise-Grade"-Angebot für den Chatbot-Einsatz, dies teilt der Konzern mit.
 
Das Release basiere auch auf Input von über 30 bestehenden Kunden. Damit lasse sich die Einführung viel rascher bewerkstelligen: Man könne als SAP-Kunde die "Produktivität innerhalb von Tagen drastisch steigern", weil ein Chatbot-Projekt nicht mehr Monate dauere, sondern noch Tage. "Unser Ziel ist es, es in neun Tagen zu schaffen, und unser Enterprise-Grade-Angebot ist einen Schritt näher daran, dies zu verwirklichen", lässt sich Omer Biran, Geschäftsführer von SAP Conversational AI, zitieren. Wann ein SAP-Kunde an einem normalen Montagvormittag den Kick-off zur Chatbot-Entwicklung macht und was genau er in der Folgewoche launchen könnte, wird nicht spezifiziert.
 
Des weiteren kündigte der Konzern im Leonardo-Umfeld Investitionen in die intelligente robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) an. Mit RPA soll man in absehbarer Zeit Routineprozesse im gesamten SAP-Portfolio automatisieren können. Und ins Machine Learning wird auch investiert, bis Ende Jahr sollen neue und verbesserte Services zur Bilderkennung und Texterkennung verfügbar sein. Rechtzeitig zum Jahresbeginn auch die Cloud-Dienste von Googles Deepmind-Team, Text-to-Speech und Speech-to-Text. (mag)